New York Times versucht 2011 Paid Content einzuführen

Wenn es nach der New York Times geht, sollen Internetnutzer ab 2011 für das Lesen der Artikel bezahlen. Geplant ist ein Stufenmodel, wobei jedem User eine bestimmte Anzahl von Artikeln frei im Monat zur Verfügung hat. Kommt der Leser über sein Limit wird der Dienst kostenpflichtig. So berichtet es die New York Times in einem Pressebericht.

Meiner Einschätzung nach wird die allgemeine Verbreitung von Informationen in Papierform eh bald ein Ende haben. Immer mehr Menschen benutzen zur Informationsbeschaffung digitale Medien und somit wird das Papier bald überflüssig sein. Auch eBook-Reader und entsprechende Applikationen für Smartphones schiessen wie Pilze aus dem Boden. Zwischen Oktober und Dezember lieferte alleine LG eigenen Angaben zufolge6,23 Millionen Quadratmeter Display-Fläche aus. Den Umsatz steigerten sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 46%. Ausserdem stellte LG vor wenigen Tagen ein 250 mm × 400 mm grosses elektronisches Papier (knapp 19 Zoll in der Diagonale) vor. Bevor das 0,3 Millimeter dicke E-Paper marktreif wird, will sich LG Displays erstmal mit einem kleinere Format versuchen: Noch in der ersten Hälfte dieses Jahres soll ein 11,5-zölliges biegsames E-Paper (knapp 30 cm Diagonale) in Serie gehen. Farbige E-Paper werden dann auch schon bald erhältlich sein.

Durch elektronische Zeitungen, in was für einer Form auch immer, erschliessen sich aber nicht nur positive Nebeneffekte für die Umwelt, sondern bringen viel mehr Interaktivität in den Informationsaustausch. Auch wegen der Durchsuchung der Texte und dem Weiterschicken an Bekannte wird die Zeitung in Papierform bald zuviel Konkurrenz haben. Ich gebe der traditionellen Zeitung noch maximal 20 Jahre, bis ganz auf die digitalen Medien umgestiegen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.